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Release Notes

Mit Inventory360 in der Version 5.0 stellen wir das neue Feature Release mit spannenden neuen Funktionen und nützlichen Verbesserungen vor.

Übersicht der Neuerungen in Release 5.0

World-Wide-Unique-ID-Etiketten (WWUID)

Als zentrale Neuerung bietet Inventory360 nun die Unterstützung für eine einfache und zudem weltweit eindeutige Etikettierung von Inventarobjekten.

Verfügbare Etiketten-Größen

Verfügbare Etiketten-Größen

Sichere Labels/Etiketten

Die bisherige Kennzeichnung über Nummernkreise und einzeln gedruckte Etiketten kann abgelöst werden durch vorkonfigurierte, eindeutige Identifikationslabels (kurz WWUID).

Bei unseren World-Wide-Unique-ID-Labels (WWUID) handelt es sich um eine Sonderform unserer kürzlich eingeführten Scancodes in Form von sicheren und vorgedruckten Data-Matrix-Etiketten.

Aufbau

Jedes Etikett ist weltweit eindeutig, bietet aber zusätzlich auch ein für Menschen leserliches Kürzel.

Die Nutzung der neuen Etiketten kann in den Grundeinstellungen im neu geschaffenen Bereich Inventarnummern & Labelling aktiviert werden:

Einstellungen zum genutzten Labelling-Verhalten

Einstellungen zum genutzten Labelling-Verhalten

Vorteile

  • Keine Probleme mit Nummernkreisen mehr
  • Hochwertiges und kratzfestes Etiketten-Material
  • UV-Beständigkeit
  • Wasserfest
  • Schneller & einfacher mobiler Einsatz
  • Kein Sicherheitsrisiko durch Quishing (wie z. B. bei QR-Codes)
  • Interne Verifizierung beim Scan
  • Keine Hardware zum Druck notwendig

Vorgedruckte Etiketten

Die Etiketten werden bei uns inhouse mittels Industriegeräten gedruckt, wodurch wir Sie flexibel und kurzfristig auch mit hohen Stückzahlen zu fairen Konditionen versorgen können.

Sie erhalten hierbei ein Paket von uns, welches die fertigen und vorgedruckten Etiketten auf einer Rolle zum Abziehen enthält.

Erhältlich sind diese Pakete in einer Mindestmenge von 1.000 Etiketten pro Paket.

Verfügbar sind diese in den nachfolgenden Größen:

  • Größe 25: Für die Kennzeichnung regulärer Inventargegenstände. Sowohl der Code als auch das Kürzel sind auch unter schlechten Bedingungen gut lesbar.
  • Größe 11: Für die Kennzeichnung von sehr kleinen Gegenständen. Der Code kann in der Regel mit einem Abstand von 10-20cm gelesen werden. Für das menschlich lesbare Kürzel ist je nach Person ggf. ein Hilfsmittel (z.B. Lesebrille) erforderlich.

Logos / Customizing

Für größere Abnahmemengen ab 10.000 Etiketten bieten wir optional auch die Einbindung Ihres Firmenlogos auf gesonderten Formaten mit an. Sprechen Sie uns hierzu gerne an.

Etiketten selbst drucken

Selbstverständlich können Sie die Etiketten auch komplett unabhängig von uns selbst oder über einen eigenen Druckdienstleister produzieren lassen.

Die Etiketten-Daten bestehend aus Data Matrix Code und Kürzel können über den Adminbereich im Punkt Hardware -> Labels als CSV- oder JSON-Datei erzeugt werden.

Navigation in den Bereich zur Label-Erstellung

Navigation in den Bereich zur Label-Erstellung

Erstellen von Label-Listen im Adminbereich

Erstellen von Label-Listen im Adminbereich

Zu beachten

Bei unseren vorgedruckten Etiketten haben wir bereits umfangreiche Tests mit Etikettengrößen, Materialien und Drucktechniken durchgeführt um die beste Lesbarkeit auch mit Smartphone Kameras zu gewährleisten. Testen Sie daher zuvor die Scanbarkeit Ihrer zu druckenden Etiketten mit verschiedenen Geräten.

Hardware-Bundle

Bitte beachten Sie, dass das Hardware-Bundle nur für den Live-Druck von Etiketten basierend auf der Inventarnummer vorgesehen ist. Der Druck der World Wide Unique ID Etiketten sollte immer über einen professionellen Druckdienstleister erfolgen.

Historie-Feature für Software und Lizenzen

Die Angabe eines Start- und Enddatum für Software- und Lizenz-Zuordnungen kann für Historien oder komplexere Compliance-Auflagen und Lizenz-Verträge genutzt werden.

Hierbei kann die Zuordnung für eine Hardware oder auch einen Benutzer durchgeführt werden.

Start- und End-Datum bei der Lizenz-Erstellung

Start- und Enddatum bei der Lizenz-Erstellung

Verschiedene Einsatz-Szenarien

Software und Lizenzen können zeitlich mit Unterbrechungen einer Hardware oder einem Mitarbeiter zugeordnet sein.

  • Folgende Beispiele wären daher denkbar:
    • Mehrmonatige Elternzeit oder andere Auszeit
    • Früheres Ausscheiden eines Mitarbeiters unabhängig von der Gesamtdauer der Lizenz-Dauer
    • Sehr kurzfristige Lizenz-Zuordnungen (z. B. Test-Lizenzen in der Entwicklung)

Discovery für Relution

Neben den bereits bestehenden externen Discovery Quellen bietet Inventory360 nun auch die Unterstützung für die MDM-Lösung Relution. Hierüber können Inventardaten von Mobile Devices vollautomatisch abgerufen und in Inventory360 verarbeitet werden.

Hinzufügen von Relution als externe Discovery Quelle

Hinzufügen von Relution als externe Discovery Quelle

Über Relution

Relution ist ein deutscher Anbieter für datenschutzkonforme und plattformunabhängige UEM- und MDM-Software für Schulträger, Verwaltungen und Unternehmen.

Selektiver Intune Sync für Gesellschaften

Da innerhalb von großen Microsoft Intune Tenants häufig keine saubere Gruppierung z. B. nach Gesellschaften oder Standorten möglich ist, haben wir mit der Version 5.0 eine neue Filtermöglichkeit geschaffen.

Mit der neuen Funktion können die zu synchronisierenden Endgeräte abhängig von der Gesellschafts-Zuordnung des zugewiesenen Mitarbeiters synchronisiert werden.

Beispiel

Ein globaler Tenant eines Konzerns enthält alle Endgeräte mehrerer Tochterunternehmen. In Inventory360 sollen aber nur die Geräte des Unternehmens B synchronisiert werden. Die Benutzer werden bereits mit entsprechenden Filterbedingungen per Microsoft 365 / Azure AD abgeglichen und darüber auch dem passenden Unternehmen zugeordnet.

  • Es werden nur Geräte importiert, deren zugewiesener Benutzer auch beim ausgewählten Unternehmen B beschäftigt ist
  • Alle anderen Geräte von Unternehmens-fremden Benutzern werden nicht synchronisiert

Die Einschränkung kann in den individuellen Einstellungen der Discovery Quelle gesetzt werden:

Auswahl der zu synchronisierenden Gesellschaft

Auswahl der zu synchronisierenden Gesellschaft

Tipp

Damit das System die Informationen über die Gesellschaftszugehörigkeit der Benutzer abrufen kann, muss auch die erweiterte Synchronisation der Benutzer selbst im System aktiviert sein.

Benutzer-Backend: Konfiguration des Attributs zum Auslesen der Gesellschaft

Benutzer-Backend: Konfiguration des Attributs zum Auslesen der Gesellschaft

Benutzer-Backend: Einstellungen der erweiterten Synchronisation

Benutzer-Backend: Einstellungen der erweiterten Synchronisation

Einheitliche Hilfe-Seite für Admin-, Agenten- und SSP-Bereich

Der Einstieg in die Hilfe-Seiten wurde vereinheitlicht und ermöglicht einen direkten Zugriff auf die Dokumentation und die Möglichkeit ein Support-Ticket per E-Mail einzustellen.

Neuer Einstiegsbereich in die Hilfe

Neuer Einstiegsbereich in die Hilfe

Zukünftige Erweiterung

Geplant sind in der Zukunft weitere Inhalte und Bereiche auf die Hilfe-Seite zu integrieren.

  • Sinnvolle Erweiterungen wären:
    • Verlinkungen von Hilfe-Artikeln oder Videos
    • FAQ zu den häufigsten Themen

Sofern Sie Ideen dazu haben, schicken Sie uns ein Support-Ticket mit Ideen über den Hilfe-Bereich zu.

Unterstützung direkt angeschlossener Barcode-Scanner

Mit Release 5.0 wird auch der direkte Anschluss von Barcode-Scannern an ein Endgerät unterstützt. Eine dazwischen geschaltete Netzwerkbox ist nicht mehr nötig, sofern das Gerät nicht von mehreren Anwendern verwendet werden soll.

Unterstützung direkt angeschlossener Scanner

Unterstützung direkt angeschlossener Scanner

Hierbei werden nun auch alle Sonderfunktionen unterstützt:

  • Lagercodes
  • Scancodes & World-Wide-Unique ID Labels
  • Schnell-Erfassung

Unterstützte Scanner

Es werden offiziell alle bisher von uns erhältlichen und getesteten Scanner unterstützt: Albasca MK-2200, Albasca MK-662D, Inateck BCST-52.

Bei allen anderen Modellen ist darauf zu achten, dass diese folgende Kriterien erfüllen:

  • Emulation einer deutschen Tastatureingabe (HID)
  • Eingabegeschwindigkeit der Zeichen <= 30ms
  • Terminierung der Scans mit "ENTER"

Hierbei handelt es sich häufig um die Standardeinstellung. Die Einstellungen können meist über die Konfigurationscodes aus dem Handbuch des jeweiligen Scanners verändert werden.

Wann wird eine Netzwerkbox / Hardware-Appliance benötigt?

Wenn Sie einen einzelnen Barcode-Scanner und/oder -Drucker mit mehreren Personen ohne manuelles Umstecken verwenden möchten.

Alternativ auch für den Fall, dass das Endgerät keinen direkten Anschluss von Geräten unterstützt oder dieser nicht zulässig ist (z. B. gesperrter USB-Port).

Benutzerdefinierte Felder für SIM Karten

Um auch für SIM-Karten individuelle und zusätzliche Attribute zu ermöglichen, können nun auch benutzerdefinierte Felder für SIM-Karten angelegt werden.

Benutzerdefinierte Felder für SIM Karten

Benutzerdefinierte Felder

Beispiel: Speicherung von eSIM Informationen

Damit kann das Merkmal, ob es sich um eine eSIM handelt oder nicht über ein benutzerdefiniertes Feld im Customizing abgebildet werden. Zudem können weitere Daten zur eSIM als Beispiel wie Links etc. abgelegt und angezeigt werden.

Verwaltung von Custom Fields in Inventory360

Benachrichtigungen - Unterdrückungsmöglichkeit gegen doppelte Mails und zeitliche Pausierung

In bestimmten Fällen können sich die gleichen Benachrichtigungen häufen.

Haben Sie bereits entsprechende Aktionen wie z. B. die Klärung einer Vertragsverlängerung in die Wege geleitet, können Sie Benachrichtigungen nun auch für einen bestimmten Zeitraum pausieren.

Wichtig

Die Benachrichtigung wird individuell pro Benutzer / Empfänger einzeln unterdrückt.

Der Zugriff auf alle aktiven Benachrichtigungen ist für den Benutzer in den persönlichen Einstellungen oben rechts möglich.

Aufrufen der persönlichen Einstellungen

Aufrufen der persönlichen Einstellungen

Hier findet sich nun ein neuer Abschnitt Benachrichtigungen, in dem alle für den Benutzer über den Adminbereich konfigurierten Benachrichtigungen aufgelistet werden.

Um eine bestimmte Benachrichtigung zu unterdrücken oder zu pausieren, klicken Sie beim gewünschten Eintrag auf Bearbeiten.

Auflistung der aktiven Benachrichtigungen

Auflistung der aktiven Benachrichtigungen

Nun kann festgelegt werden wie lange oder bis zu welcher Bedingung die Benachrichtigung unterdrückt werden soll.

Unterdrückung einer Benachrichtigung

Unterdrückung einer Benachrichtigung

Zuweisungs / Bereinigungsregel für veraltete Discovery Geräte

Bei einer automatischen Inventarisierung in großen und verteilten Systemlandschaften kann es häufig vorkommen, dass Geräte ausgemustert wurden, diese Änderung aber nicht vom zuständigen Fachbereich bzw. in Inventory360 erfasst wird.

Mit der Erweiterung unserer Zuweisungsregeln ist es nun möglich Geräte, die seit einiger Zeit nicht mehr per Scan oder innerhalb einer externen Discovery-Quelle gefunden werden konnten, automatisch zu verschrotten oder diesen andere Attribute zuzuweisen.

Wechsel in die Discovery Zuweisungsregeln

Wechsel in die Discovery Zuweisungsregeln

Zuweisungsregel für Geräte, die seit 120 Tagen nicht mehr gefunden wurden

Zuweisungsregel für Geräte, die seit 120 Tagen nicht mehr gefunden wurden

Tipp

Statt die Geräte direkt auf den Status "Bereinigung" oder "Verschrottet" zu stellen, legen Sie sich einen neuen virtuellen Standort "Nicht mehr gefunden" an. Diesen können Sie dann den Geräten automatisch z. B. nach 120 Tagen Abwesenheit zuweisen.

Darüber haben Sie den Vorteil betroffene Geräte im Verwaltungsbereich über den Standort "Nicht mehr gefunden" vorab prüfen zu können und bei Bedarf z. B. per Sammel-Aktion kontrolliert auszubuchen.

Auflistung der betroffenen Hardware-Assets

Auflistung der betroffenen Hardware-Assets

Verleih-Pools - Sortierbarkeit

Die Reihenfolge der Darstellung von Verleih-Pools, die im Self-Service-Portal angezeigt werden, kann nun frei konfiguriert werden.

Hierdurch haben Sie die Möglichkeit häufiger genutzte Bereiche höher zu positionieren oder thematisch zusammengehörige Verleih-Pools untereinander anzuzeigen.

Sortierung von Verleih-Pools

Sortierung von Verleih-Pools

Verwaltung von Verleih-Pools

Fehlerbehebungen und Verbesserungen

  • Intune Sync - Neustart der Synchronisation bei Änderung des Suchfilters
  • Anzeige der ersten Bestellungs-Position bei manueller Erstellung
  • Erweiterung der Cron-Validierung
  • Anzeige von Verleih-Details in der Lagerwirtschaft
  • Externe Quellen - Optimierungen für Intune Sync
  • Anzeige des Hardware Status in den Vertragsdetails
  • Einblendbare Felder für Vertragssuche
  • Anzeige von verknüpfter Hardware bei Fahrzeugen
  • Benachrichtigungen - Attribute für persönliche Anrede
  • Benachrichtigungen - Mail-Versand an Empfängern aus Custom-Field Zuordnung
  • Verbesserte Erkennung von unterschriebenen Protokollen
  • Optimierungen für Darstellung des Excel-Exports von Bestellungen
  • Aktualisierung und Verbesserung der Kamera-Erkennung von 1D und 2D Barcodes
  • Letztmögliches Kündigungsdatum in Vertrags-Listen und Benachrichtigungen
  • Discovery - Verbesserte Auflösung von HP Herstellercodes
  • Korrigierte Auflösung des Anbieters in benutzerdefinierten Leasing-Benachrichtigungen
  • Aktualisierung der Microsoft Produkt- und Service-Liste
  • Usability Verbesserungen bei Software-Erstellung und -Bearbeitung
  • Fehlerbehebung bei Nutzung von komplexeren Label-Layouts
  • Fehlerbehebung bei Tabellen-Suche in der Dokumentenübersicht
  • Fehlerbehebung bei Löschung einer Rechtegruppe
  • Fehlerbehebung für Wartungsübersicht im Verwaltungsbereich

Patch-Versionen

Derzeit liegen noch keine Patch-Versionen / Minor-Updates vor.

Vorheriges Release 4.9

Das vorherige Release ist 4.9 und enthielt als Schwerpunkt Anforderungen & Freigaben im Self-Service-Portal.

Release Notes zu Release 4.9